Inspiration

Im Rampenlicht: Die extrem seltene Omega Seamaster VXVI Prototype von den Olympischen Sommerspielen 1956 in Melbourne

Von Berry Harleman - Experte für Uhren

In dieser Woche haben wir eine extrem seltene Omega Seamaster XVI im Angebot. Von dieser Uhr wurden lediglich 100 Stück produziert. Diese Uhren waren Omega‘s erste olympische Gedenkarmbanduhren. Sie wurden zu Ehren der Olympischen Sommerspiele 1956 in Melbourne angefertigt. Jedoch musste das ursprüngliche Design verändert werden, darum konnte dieses Modell auch niemals im Handel gekauft werden. Bei der Seamaster in unserer Auktion handelt es sich um eine der sogenannten „Vorserie“-Prototypen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr darüber, warum diese Uhr so einzigartig ist und warum dieses Modell nicht im Handel verkauft werden konnte.

Die Olympischen Spiele
Omega ist seit 1932 der offizielle Zeitnehmer der Olympischen Spiele und fertigt die Gedenkuhren seit den 50er Jahren. Die Spiele in Melbourne waren schon an sich einzigartig, denn es war die erste Olympiade, die auf der südlichen Hemisphäre stattfand und wegen der örtlichen Sommerzeit im November und Dezember abgehalten wurde.


Quelle: melbourneartnetwork.com.au

25. Jubiläum 
Im Jahr 1952 wurde Omega für die hervorragenden Leistungen in der Sportwelt mit dem Olympiaverdienstkreuz ausgezeichnet. Zum 25. Jubiläum ihrer Tätigkeiten bei Olympischen Spielen, welches mit den 16. Sommerspielen in Melbourne zusammenfiel, übernahm das Unternehmen das Design der Medaille und entwickelte eine besondere Gedenkuhr. Das Ergebnis ist jenes atemberaubende Design mit dem Verdienstkreuz und den ineinandergreifenden Olympischen Ringen.


Die Neugestaltung
Es wurden zwei verschiedene Arten von Zifferblättern erstellt. Eine mit roten Ringen (diese finden Sie in unserer Auktion) und noch eine etwas seltenere Version mit bunten Ringen. Ein Zifferblatt mit mehreren Farben ist komplizierter zu fertigen, weshalb das Modell mit den bunten Ringen als etwas seltener gilt. Aber auch das Modell mit den roten Ringen ist noch immer eine außergewöhnliche und seltene Uhr mit einer tollen Geschichte. Was ist an dieser Uhr so toll? Omega durfte das Verdienstkreuz nicht kommerziell verwenden, so dass es dem Unternehmen nicht erlaubt war, die Uhr in dem eigentlichen Design zu produzieren. Das bedeutet, dass diese 100 Prototypen-Uhren niemals im Handel erhältlich waren oder zurückgerufen wurden. Somit wurde die Uhr neugestaltet. Anstelle des Verdienstkreuzes, wurde das Zifferblatt mit der römischen Zahl XVI versehen. Dieses neue Design, die Seamaster XVI, wurde letztendlich für den Verkauf freigegeben.


Wenn Sie diese seltene Seamaster XVI Ihrer Sammlung hinzufügen möchten, dann haben Sie jetzt die Chance. Da lediglich 100 Stück von ihr produziert wurden, ist es selbstredend, dass diese Uhren nicht häufig auf dem Markt vorkommen. Für das richtige Gebot können Sie ein Stück Olympia- und Omega-Geschichte Ihr Eigen nennen. Aber warten Sie nicht zu lange, diese Uhren Auktion endet bereits am 18. Juni und wer weiß, wann jemals wieder eine solche Uhr zum Verkauf angeboten wird.

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